| So sieht oben der Gipfelkrater
aus |

![]() |
von oben nach unten die Ausgangspunkte (-guchi = Eingang bzw. beim Berg sagt man da ja "Einstieg") Kawaguchi-ko-guchi (auch Fujiyoshida-guchi genannt) Subashiri-guchi Gotenba-guchi Fujinomiya-guchi |
Am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist wohl der Einstieg
"Kawaguchi-ko".
In der Saison (= Juli und August) gibt es eine Busverbindung nach
Shinjuku (mitten in Tokyo).
Man kann auch mit PKW oder Motorrad anreisen - lediglich an einigen
Wochenenden in
der Hauptsaison sind die Parkplätze knapp und man hat dann schon
eine recht lange
Wanderung vom Parkplatz (entlang der Straße - je spaeter man kommt
desto tiefer muss man parken)
bis zum Einstieg. An einigen Tagen im Hochsommer, wenn oben alle Parkplätze voll sind, ist nur noch mit einem Shuttlebus Zufahrt bis zur 5. Station möglich.
Info hierzu siehe
http://www.fujikyu.co.jp/tozan/2001/my-car.html
(falls der Link eines Tages nicht mehr gültig ist, bitte hier suchen: http://www.fujikyu.co.jp

kurz vor dem Ziel

wenige Meter unter dem Gipfel - im September ist es schon empfindlich
kühl und windig
Blick ins Tag am fruehen Morgen
Mit dem Benzinkocher wurde rasch das Fruehstueck zubereitet
noch ein paar Daten:
Tage mit Schneefall je Monat - also selbst im Juli kann mit ganz
geringer Wahrscheinlichkeit
allerdings Schnee fallen - auch wenn es unten beim Abmarsch 35
Grad heiß war. . . .
Linke Skala die Schneemenge und rote Kurve die Zahl der Tage an denen
es schneit.
Unten die Monate. Alles klar? (sonst halt doch lieber vor dem
Abflug noch das Sauseschritt
Buch kaufen und etwas Japanisch lernen . . .)

Für "normale Wanderer kommen also nur Juli und August in Betracht,
wer etwas Kälte nicht scheut und einen leichten Schneeschauer vertragen
kann,
kann auch noch Anfang September auf den Berg klettern. Dann sind aber fast alle
Hütten zu.
Hier die Temperaturen - Vergleich Kawaguchi-ko (im Tal unten, rote
Kurve)
und Gipfel Fuji (lila Kurve). Als Faustregel sagt mal es sind
ca 18 Grad Temperaturunterschied zwischen unten und oben.

ABER - die Temperatur ist nicht alles.
Auch starker Wind kühlt ganz ordenlich (Windchill)
Auf dem Diagramm seht Ihr Kurven der Windstärke (in m pro Sekunde) und unten die Monate.
Blaue Kurve zeigt die durchschnittliche Windstärke auf dem Gipfel.
Man achte aber auch auf Taifun-Vorhersagen.

Mein TIP dazu:
Sofort nach einem Taifuntag hochklettern. Mitte/Ende August gibt es Taifune. Nach einem Taifun ist die Wahrscheinlichkeit hoch, auch einen Sonnenaufgang zu sehen (sonst sieht man nur Wolken)
Ich empfehle nachts hochzuklettern, dass man so um 4.30 morgens auf dem Gipfel ist.
Dann Kamera bereithalten und schnell knipsen, denn der Sonnenaufgang
ist rasch vorbei. Aber nach Taifuntagen sind die Wolken weggefegt und
man
hat gute Chancen auf einen wunderschönen Sonnenaufgang in 3776
Meter Höhe.
Was sollte man mitnehmen?
Das übliche Gepäck für eine Bergtour. Trinkwasser und
Verpflegung etc.
Am wichtigsten bei jeder Tour sind natürlich die Schuhe.
Auf dem Rückweg geht es durch tiefen Sand, daher gute Wanderschuhe.
Mindestens einen Wanderstock würde ich empfehlen - damit mussten wir uns mal im
dichtesten Nebel den Weg ertasten. Die Sichtweite war unter 1 m und die Taschenlampe schalteten wir aus, weil die nur blendete.
Die Waschküche dauerte aber zum Glück nur 30 Minuten an. (Ende August,
abends ca 20.00 Uhr war das)
Zwei Wanderstöcke entlasten die Knie beim Abstieg - kann man auch nur empfehlen.
In den Hütten
werden auch Souvenir-Wanderstöcke aus Holz verkauft.
Wer will, kann sich gg. Gebühr an den Hütten einen Stempel in den Wanderstock brennen lassen.

Wer abends aufsteigt braucht natürlich ein Taschenlampe oder Stirnlampe.
Fleecejacke und Regencape und möglichst
auch eine regenfeste Hose.
Das Wetter kann schnell umschlagen und vor allem der Wind kann dann den
Körper auskühlen.
Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip. Möglichst leicht und trotzem wetterfest.
Wer mit dem PKW anreist: nach der Fahrt auf die 5. Station ueber die "Subaru Line" (2300 m) sollte man eine längere
Pause machen, damit
der Körper sich an die Höhe gewöhnen kann.
Auch Leute, die in Nepal auf dem Annapurna Rundweg problemlos über
den 5000 m hohen
Thorong-La gegangen sind, hatten schon Höhenkrankheit auf dem
Fuji. Ab 3000 m
Höhe kann es jeden treffen. Das einzige was hilft ist LANGSAM
hochsteigen.
Merke: Höhenkrankheit tritt auf bei "ZU SCHNELL ZU HOCH".
Mit Kindern sollte man eine lange Pause an der 5. Station machen oder
dort die Nacht im Auto schlafen.
Ebenfalls braucht man einige 100-Yen Münzen für die Toiletten.
Hier der Weg vom Kawaguchi-ko-Einstieg mit den Hüttennamen
auf englisch und japanisch, den Höhenangaben
und den reinen Gehzeiten.
Wer keine jap. Schriftzeichen (Kanji) lesen kann, sollte sich beide Karten aus dem ZIP Archiv ausdrucken.
Die beiden Fuji-Karten zum Bergsteigen mit den Höhenangaben, Hüttennamen und reinen Gehzeiten
habe ich in je 3 hoch aufgelösten Formaten in ein Zip Archiv zusammengefasst, Ihr könnt es hier herunterladen fuji_maps.zip (2,3 MB)
Die Auflösung der Scans im Archiv ist viel höher als das Bild, das Ihr im Browser seht.
Im Zip Archiv sind also je zwei Fotoshop (Version CS) - Files, PNG Files und PDF-Files.
Für Modembenutzer gibt es einige der Karten hier auch einzeln:
Hier die englische Karte als hoch aufgelöste PNG-File (657KB),
hier nochmal als PDF-File (218 KB).
Die japanische Karte unten kann man hier als PNG-File (574 KB) herunterladen,
oder hier als PDF-File (191 KB).
Am besten versucht Ihr es mit den Fotoshop Dateien in der Zip File, wenn Ihr die Software habt.

Die 5 Station ist dort, wo am rechten Kartenrand 2305 steht (das ist
die Höhenangabe in Metern).
Der Rückweg kann bei Nacht und Nebel etwas schwierig zu finden
sein. Lieber absteigen,
solange es noch hell ist. Man kann den Fuji sprichwörtlich
"runterlaufen".
Da man knöcheltief in den Sand einsinkt, sollte man hohe Schuhe
anziehen.
Beim Rückweg ist eigentlich nur an einer Weggabelung aufzupassen -
die eingekreiste Stelle auf der Karte.
Damit man nicht am falschen Einstieg landet. Am besten prägt man
sich die Kanji von "Kawaguchi-ko" ein.
Typische Fehler: a) nicht genug warme Kleidung (einige Japantouristen und selbst einige Japaner können sich bei 38 Grad in Tokyo einfach nicht vorstellen, dass es oben auf einem Berg eisig kalt ist. Die Zittern dann in der Kälte oder müssen die Tour abbrechen.
b) Falsche Schuhe: Ich selbst bin auch zweimal mit Turnschuhen auf den Berg "spaziert". Man merkt dabei leider nicht, dass die Füße zur Seite hin keinen Halt haben und alles durch Muskelkraft ausgeglichen werden muss, d.h. die Füße ermüden eher (ohne dass man das bewusst merkt). Wenn es dann noch regnet und im Sand-Schlamm versinkt, verflucht man seine falschen Schuhe. Also wenn schon Turnschuhe, dann die hohen für Basketball.
Grundsätzlich sollte man aber Wanderstiefel (Treckingschuhe) tragen.
Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß auf dem Hügelchen und
mailt mir bitte mal Eure Anregungen und Kommentare und wie es so war.
Thomas

========================================================
Das folgende lösche ich mal nicht - ist ja vielleicht etwas
brauchbares dabei . . .
===============================
Das hier ist NICHT auf dem Fuji
Hier noch einige Antworten zu FAQs
MAIL an
D.O.
hallo,
zu den Fragen Fuji-san und
Karte:
ich war dreimal oben und mir
gefiel es so
gut, dass ich in diesem Jahr wieder mal raufkraxeln
werde.
Vielleicht mal vor der Saison, wenn noch Schnee liegt. Dann
braucht man
aber Steigeisen. Es gibt im Prinzip 3 gut
erschlossene Wege
und noch einen von der Tokyo abgewandten Seite, den
ich aber nicht
kenne.
Der wohl bequemste (und
uebliche) geht per
PKW oder Bus bis auf ca 2300 m Hoehe. Von Shinjuku
aus Fahren Busse
direkt dahin.Aufstieg normalerweise im Juli
oder August.
Mit meiner kleinen Tochter
(damals noch im
Kindergarten, 6 J. alt) war ich auch mal oben. Mit Kindern
wuerde ich
empfehlen, per PKW nachts zur Gogome zu fahren, da im Auto
schlafend sich
an die Hoehe gewöhnen, und
dann tagsueber rauf. Schafft
man dann bis
Nachmittag nach Oben und wenn noch Power da ist direkt
wieder
zurueck. Der Abstieg ist recht einfach.Oder je nach Wetter und
Kondition kann man
beim Aufstieg auch unterwegs
uebernachten, z.B. in der 8
Station herum.
Bei Hoehen ueber 3000 m kann
schon mal den
ein oder anderen die Hoehenkrankheit erwischen. Wie
gesagt, wer
sicher gehen will schlaeft im Auto an der 5. Station oder
macht unterwegs
in einer Huette Pause.
Die meisten Leute wandern nachts hoch um bei Sonnenaufgang oben zu sein. Das hab ich auch schon mal gemacht und zwar bei Minustemperaturen und erstem Schnee im Spaetherbst. Das ist aber doch anstrengend.
Weitere Fragen einfach mailen.
Ausruestung, auch im Hochsommer wenn unten 37 Grad sind UNBEDINGT eine Windjacke (z.B. Regencape) und Pulli oder Fleece Jacket einstecken. Oben ist es auch im Hochsommer vor allem morgens frueh empfindlich kuehl. Kann auch ploetzlicher Nebel oder Regen und Wind aufkommen. Also unbedingt Regencape mit.
Ich empfehle einen Aufstieg an
einem Tag
kurz nach einem Taifun, dann sind die Wolken weg und
man hat ca
4.30 Uhr im Hochsommer einen schoenen Sonnenaufgang.
Wenn Sie Langstreckenlaeufer
sind ist es
von der Kondition her natuerlich kein Problem. Es gibt sogar
Wettrennen auf den
Fuji.
Als Naturfreund kommen sie beim Fuji leider nicht auf Ihre Kosten. Nur Lava und totes Gestein. Von unten sieht der Fuji schoener aus als von oben, sagen zumindest alle faulen Leute. . .
Noch eine letzte Warnung faellt
mir ein -
in der Gegend um den Fuji soll es etwas gefaehrlich mit
dem Wandern
sein, weil da die Kompassnadel falsch anzeigt.
Ist wohl viel
eisenhaltiges Gestein im Boden. Das gilt aber nicht fuer den
Fuji, sonder
nur ein bestimmter Wald am Fuss des Fuji. Scheint eine
beliebte
Selbstmordgegend zu sein. Genaueres weiss ich dazu aber
nicht. Wurde
nur vor der Gegend gewarnt.
Gruss T. Hammes
> Sehr geehrte
Damen und >Herren,
> vielen Dank für Ihr Antwortschreiben und Ihr freundliches
Angebot,mir
> den Wanderweg-Plan des Fujisans zu scannen.
Mt.
Fuji Safety Precautions
Let's take a look at doing
this little exercise safely.
Set a slow and steady pace from the beginning. You’ll be amazed at how far you can go without tiring. Watch the Japanese mountain guides leading one of their groups. Most of these guys could jog up the mountain backwards without breaking a sweat, but they putter along at a dead-slow pace practically guaranteeing their customers a successful ascent.
Make several short rest stops along the way, instead of just a few long breaks.Use your climbing stick to push and pull yourself up the steep slopes and to help control your descent. Climbing sticks (kongo-tsue) are available at the trail starting points, and at some of the huts along the trail.
Climb with a friend,
in case
you develop trouble. A lot of sick, injured, or incapacitated people
have
successfully recovered from a bad situation because they followed this
one,
simple rule. With this in mind, if you have (or can borrow) a Japanese
cell
phone, they seem to work pretty well in most areas of the mountain. Be
sure to
bring a list of emergency phone numbers.
Should you develop
altitude
sickness, inform your friend(s) and head back down immediately. Some of
the
symptoms that may be felt are: severe headache, weakness,
breathlessness,
nausea, and (in extreme cases) difficulty with coordination. If the
altitude is
making you sick, descending will make you feel better in a very short
time.
In case of a
lightning storm,
go to the nearest hut. If there is no hut nearby, stay as low as
possible and
kneel or sit on your pack to help insulate you from the ground. DO NOT
grab any
chains along the trail (when lightning occurs) and do not lean against
any of
the metal retaining walls/landslide barriers.
Be sure you take the
correct
trail when descending the mountain. Be sure to record the correct name
of your
starting point before you begin the climb. Don't just assume it's "the
5th
station," as there are at least four 5th stations on different parts of
the mountain. Ask someone who works on the mountain for directions to
the
correct descending trail when you decide to come down. Other hikers,
even among
our Japanese friends, may be just as confused as you. See my Links page
for a
scan of an excellent trail map.
DO NOT drink too much
water at
one time. Make it last. You will need less water for the descent, as
the work
is less aerobic, but try to save some just the same. You can also bring
extra
water to keep in your vehicle or coin locker, and use that to help
rehydrate
yourself after your climb.
DO NOT keep staring
at your
destination. It may make you feel as if you're not making any progress.
Besides, the top of the mountain is not visible from most points along
the
trail.
DO NOT STRAY FROM THE
CLIMBING
PATH. THE TRAIL IS MARKED FOR YOUR SAFETY.
NEVER throw rocks or
cut
switchbacks. Doing so may start a rockslide. Many people have been
injured or
killed by falling rocks.
NEVER run down the
mountain.
You may seriously injure yourself. (Like the guy who cartwheeled off
the end of
the trail, near the top, past August (2001) and had to be hauled off to
a local
hospital. Not a pretty sight!)
NEVER litter the
mountain.
Take your trash with you when it's time to leave the mountain. Please
preserve
the fragile ecology of Mt. Fuji.
DO NOT feel bad if
you have to
call it quits, for any reason, before you reach the top.
| What to bring to climb Mt. Fuji | |||
| bringing | have | packed | comment |
| 0.5-1 liter of water | � | � | Necessary |
| candy, chocolate | � | � | You bring them in your pocket. |
| light meals | � | � | rice balls(onigiri),boiled eggs, sandwiches,etc. |
| hand towels | � | � | 2 towels would be better. |
| sweater | � | � | or fleece jacket |
| sweatshirt | � | � | You put it on from the start to climb. |
| lightweight rain gear | � | � | or a jacket for ski |
| rain pants | � | � | for not only rain but also cold |
| socks | � | � | for change |
| tights or underpants | � | � | for cold |
| T-shirt | � | � | for change |
| gloves | � | � | protect your hands from rocks and keep warm |
| hat | � | � | Sunlight on Mt.Fuji is pretty strong. |
| sunglasses | � | � | protect your eyes from sunlight |
| flashlight | � | � | If you climb in the night. |
| medicine | � | � | band-aids, non-aspirin pain medication, etc. |
| a copy of your insurance on treatment document | � | � | If you are injured. |
| spray can of oxygen | � | � | not necessary but useful |
| camera | � | � | for reminding your big event |
| trash bag(plastic bag) | � | � | bring back your trash to protect the natural environment |
| toilet paper | � | � | for toilet. |
da scheinen die Karten ja schon etwas genützt zu haben . . .
Hallo Thomas!!!
Wir leben noch und sind sicher wieder vom Fuji nach Hause gekommen!
Tausend Dank für die Karten! Ich hoffe dir gehts gut!
Viele liebe Grüße
Deine M.